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Gibt es Verhaltensregeln beim Einsetzen von Implantaten oder danach?

Was macht man als Patient, wenn ein Implantat eingesetzt worden ist?

Die Verhaltensmaßregeln sind genau wie bei einem gezogen Zahn oder bei einem anderen kleineren chirurgischen Eingriff in der Mundhöhle: Man sollte erst dann etwas Essen wenn das komplette Gefühl wieder da is, sonst beißt man sich ja auf die Lippe.

Zweitens sollte man am Tag der Implantation möglichst nicht rauchen. Nun, wenn wir einen Kettenraucher als Patienten haben, der 30 bis 40 Zigaretten pro Tag raucht, dann darf der vielleicht an diesem Tag 2 bis 3 Zigaretten rauchen.

Drittens sollte der Kaffeekonsum etwas reduziert werden und viertens sollte man körperliche Anstrengungen wie Sport für 1-2 Tage nach der Implantation meiden.

Nun fragt man sich natürlich, was passiert, wenn jetzt die Betäubung aufhört? Werde ich nach dem Setzen von Zahnimplantaten Schmerzen haben?

Man hat immer einen gewissen Nachschmerz. Das muss man ganz offen und ehrlich sagen. Dementsprechend bekommen unser Patienten immer ein Schmerzmittel für die nächsten zwei bis drei Tage mit.

Manche Patienten bringen diese wieder zurück und sagen: "Ich habe die gar nicht gebraucht". Andere Patienten sagen: "Gut, dass ich ein/zwei Tabletten hatte, die haben mir sehr geholfen, so konnte ich die Schmerzen wegdrücken".

Sonst ist nichts Großartiges zu beachten!

Bei größeren Implantationen, also wenn 4, 5 oder gar 6 Implantate gesetzt werden, dann kann es sein, dass das Gesicht etwas anschwillt. Um dies zu verhindern, bekommen unsere Patienten ein sog. Cool-Pack mi. Damit kühlen sie zu Hause den Bereich und dann ist die Schwellung meistens extrem gering.

Müssen nach der Implantation Antibiotika eingenommen werden?

Grundsätzlich fragt man sich, wie ist denn die medikamentöse Begleitbehandlungbei Zahnimplantaten. Muss man immer Antibiotika einnehmen?

Wir in unserer Klinik sind grundsätzlich aufgrund unserer ganzheitlichen Einstellung nicht so begeistert, was Antibiotika angeht.

Antibiotika haben auf der einen Seite eine segensreiche Wirkung auf der anderen Seite aber auch eine Nebenwirkung. Das muss muss man abwägen.

Wenn wir einen Patienten haben, der sehr entzündungs-bereit ist, dann kann es durchaus sinnvoll sein, Antibiotika zu verabreichen. Entzündungs-bereit heißt in diesem Fall z.B. ein Raucher. Raucher neigen stärker zu Entzündungen. Auch ein Diabetiker, der nicht 100 %ig eingestellt ist, zählt zu dieser Personengruppe. Auch bei herzkranken Patienten muss man vorsichtig sein und verabreicht für ein paar Tage ein Antibiotikum.

Man kann also keine generelle Aussage treffen. Man muss es von Fall zu Fall mit dem Patienten besprechen und die Gesamtgesundheitssituation des Patienten berücksichtigen.

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