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Wann sind Zahnimplantate nicht möglich?

Gibt es Indikation, gibt es Gründe, nicht zu implantieren?

Ja, die gibt es.

Wenn der Patient beispielsweise Infektionen in der Mundhöhle hat, also eine Zahnfleischentzündung, eine sog. Parodontose, dann bedeutet das, dass Bakterien in der Mundhöhle sind. Und das kann sich jeder Laie vorstellen:

Wenn der Implantologe in diese Entzündung ein Implantat setzt, wird sich das Implantatbett ebenfalls entzünden und es kommt zu Problemen. Es muss daher zunächst dafür gesorgt werden, dass der Mund entzündungsfrei ist. Also die Parodontose muss zunächst behandelt werden.

Dann gibt es auch allgemeine Erkrankungen, bei denen man besonders vorsichtig sein muss. Wenn z.B. ein chronisch-kranker Patient, ein herzkranker Patienten oder ein Diabetiker ein Zahnimplantat bekommen soll, dann müssen besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. Aber grundsätzlich kann auch bei diesen Patienten implantiert werden.

Selbst bei starken Rauchern kann man implantieren. Bei Rauchern ist jedoch die Heilung etwas verzögert. Wenn der Implantologe das vorher weiß, dann kann er sich darauf einstellen.

Dann gibt es noch bestimmte Medikamente, die in den Knochenstoffwechsel eingreifen sog. Bisphosphonate. Bei diesen Patienten ist ebenfalls Vorsicht geboten. In diesn Fällen muss der Implantologe bestimmte Dinge berücksichtigen, ggf. auch mal zum Hören greifen und mit dem behandelnden Arzt sprechen, ob dieser eine bestimmte Vorsichtsmaßnahme empfiehlt.

Eine besondere Situation ist gegeben bei Patienten, die z.B. eine Organtransplantation erhalten haben, wie Nierentransplantationen oder Herztransplantationen. Diese Patienten stehen unter Medikamenten, die das Immunsystem reduzieren.

In diesen Fällen sollte der Implantologe vorsichtig sein und es ist zwingend erforderlich, dass er sich mit dem Internisten oder mit dem Kardiologen abstimmt.

Fazit: Grundsätzlich gibt es keine Gründe, nicht zu implantieren. Aber bei bestimmten Patientengruppen muss der Zahnarzt etwas vorsichtiger sein. Und das gehört dann in die Hand eine versierten Implantologen oder einer versierten Zahnklinik.

Kann man bei einer Parodontose Implantate setzen?

Es kommen Patienten in unsere Zahnklinik in Herne, die ihre Zähne teilweise oder ganz durch eine Parodontose verloren haben, durch den Schwund des Zahnfleisches und den Schwund des Knochens.

Eine Parodontose wird immer durch Bakterien hervorgerufen. In den Mündern dieser Patienten sind Bakterien. Wenn der Implantologe nun dort ein Zahnimplantat einsetzt, werden sofort diese Bakterien auf das Implantatbett überspringen also auf die Umgebung des Implantats und dort zu Entzündungen führen. Dementsprechend lockert sich dann das Implantat und heilt nicht ein.

Bei einem Parodontose-Patienten sollte man sehr vorsichtig sein und aus unserer Sicht grundsätzlich nicht implantieren. Man muss zuerst durch eine fundierte Behandlung die Parodontose beseitigen - das ist heutzutage überhaupt kein Problem - und dann erst implantieren.

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